Testbericht Asus UL30A QO228X
28. Juni 2010 – 21:51
Seit dem 4. Juni bin ich stolzer Besitzer des ASUS UL30A QO228X und nun bereit zu einem kleinen Testbericht.
Vorab: Ein tolles Gerät. Meiner Meinung nach nur knapp an „perfekt“ vorbei. Die Verarbeitung wirkt edel; Fingerabdrücke sind auf der silberfarbenen Oberfläche kaum zu sehen, im Gegensatz zur Klavierlack-Oberfläche meines Samsung NC10.
Die Tastatur besitzt, für mich gewöhnungsbedürftig, abgesetzte Tasten und hat einen sehr guten Druckpunkt, gibt allerdings in der Mitte leicht nach. Das Schreiben geht mittlerweile flüssig. Sonderfunktionen sind mittels der FN-Taste erreichbar, dazu sind blaue Symbole auf den entsprechenden Tasten aufgebracht.
Das Touchpad reagiert schon fast eine Spur zu sensibel.
Der Core2Duo SU7300 (ein „echter“ Dualcore) ist beim täglichen Umgang natürlich keine Vergleich zum Atom-Prozessor, der in dem meisten Netbooks verbaut ist. Für mich in Sachen Geschwindigkeit absolut ausreichend (Texten, Internet, Grafik).
Laut Asus beträgt die Akkulaufzeit rund 12 Stunden. Knapp 11 Stunden waren bei mir bislang drin, ein Grund, weshalb ich mich für dieses Gerät entschieden habe. ). Es gibt 4 voreingestellte Energiesparmodi, die sehr gut ausbalanciert sind.
Das Gewicht, knapp 1,7 kg, sind absolut tragbar, die Maße sind äußerst kompakt, für ein Subnotebook auch nicht anders zu erwarten.
Der Lüfter bleibt nahezu unhörbar, nur in einer sehr leisen Umgebung fällt das leichte Rauschen auf.
Als Betriebssystem war Windows 7 Home Premium 64-Bit vorinstalliert. Ich habe auf Windows 7 Professional umgestellt, also neu formatiert und installiert. Die Software-„Beigaben“ von Asus halten sich erfreulicherweise in Grenzen, aber das war ja nach meiner Neuinstallation ohnehin kein Thema mehr. Immerhin hat sich Asus zur Partitionierung Gedanken gemacht, denn im Lieferzustand ist die Festplatte in 2 Partitionen (Laufwerk C: Betriebssystem, Laufwerk D: Daten) unterteilt, eine versteckte enthält ein Restore. Hiervon sollte man sich unbedingt nach dem Auspacken eine Sicherung erstellen. Auf ein Medium mit Betriebssystem hat Asus nämlich verzichtet, nur eine Treiber-CD ist dabei. Kurioserweise ist der Versuch eines Asus-Programms, eine Sicherung brennen zu wollen, wo doch gar kein optisches Laufwerk vorhanden ist ;-)
Das 13,3 Zoll-Display sind matt entspiegelt und hell genug (LED-Hintergrundbeleuchtung). Der Displayrahmen ist in Klavierlack-Optik (anscheinend möchte heute kein Hersteller auf so etwas verzichten
Als kleines Goddie gibt es noch Asus Express Gate, bei dem Musik, Internet, Chat etc. nach ca. 5 Sekunden Bootzeit möglich sind, ohne das eigentliche Betriebssystem hochfahren zu müssen. Das habe ich mangels Bedarf noch nicht ausprobiert.
Die technischen Daten im Überblick:
Prozessor
Intel Core 2 Duo SU7300 Prozessor (Dual-Core)
(1,3 GHz, 3 MB Cache, 800 MHz FSB)
Chipsatz
Intel GS 45
Arbeitsspeicher
4 GB DDR3 SO-DIMM
Festplatte
250 GB SATA
Display
13.3 Zoll HD Anti Glare Type 16:9 Display (glänzend)
mit LED Hintergrundbeleuchtung
1.366 x 768 Pixel (16:10)
0.3 Megapixel Webcam
Grafik
Intel GMA 4500MHD Grafik
Shared VRAM
HDMI, VGA
Sound
Altec Lansing Lautsprecher
Kommunikation
Fast Ethernet (10/100 Mbit/s)
Wireless LAN 802.11 b/g/n
Bluetooth
Schnittstellen
3x USB2.0
VGA
HDMI
Line-Out / Kopfhörerausgang
RJ45 LAN
Kensington Lock
Card Reader
5-in-1 Card Reader
Eingabekomponenten
Chiclet Tastatur
Multi Finger Touchpad
Akku
Lithium-Ionen, 8 Zellen 5.600 mAh
bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit
Netzteil
19 Volt, 40 Watt, 100-240 Volt ACin
Betriebssystem
MS Windows 7 Home Premium 64bit
Abmessungen (B x H x T)
322 x 25 x 232 mm
Gewicht
1,7 Kg
Tags: Asus UL30A QO228X, Subnotebook, Testbericht


3 Kommentare zu “Testbericht Asus UL30A QO228X”
Hallo!
Bin gerade selber auf der suche nach einem (wirklich) mobilen Notebook. Die Akkulaufzeit und das Gewicht lesen sich bei diesem Gerät wirklich gut, doch skeptisch bin ich noch bei der tatsächlichen Leistung. Wie “fühlt” sich der Laptop bei Gebrauch an? Ich hasse es, wenn das System stocken muss, passiert das hier (öfter)? Wie flüssig lässt es sich auf stärker beanspruchenden Seiten surfen?
Ist es möglich mehrere Browserfenster offen zu haben, Musik zu hören und im Hintergrund vielleicht noch etwas laufen zu lassen (zip Dateien z.B.?).
Ich bin seit meinem Intel Atom Versuch inzwischen sehr skeptisch, wenn es um ultra low voltage CPUs geht…
Wäre nett, wenn du mir deinen Eindruck schildern würdest!
von Paul am 6. Jul 2010
Hallo Paul, der hier verbaute Prozessor ist Welten von einem Atom-Prozessor entfernt. Ich habe ein Samsung NC10, bei dem ich von Windows 7 wieder zu Win XP gewechselt bin, weil es von der Geschwindigkeit einfach keinen Sinn macht. Wirkliches Multitasking ist bei dem Asus wirklich kein Problem, von Video- und Grafikbearbeitung in richtig großem Stil würde ich allerdings Abstand nehmen. Ich lege besonders Wert auf die Kombination von Leistung und Akkulaufzeit, beides hat das Asus in meinen Augen voll erfüllt.
von Tibor Maxam am 6. Jul 2010
Hey danke!
Wenn das so ist, dann steht für mich fest, dass ein SU7300 Prozessor für mich definitiv ausreichen wird. Ob es dann wirklich der Asus wird, weiß ich noch nicht. Habe ihn mir mal im Laden angeschaut. Das Touchpad finde ich nicht so prickelnd und etwas “billig” verbaut sieht er auch aus (also so im Vergleich zu wirklich teuren Modellen, die natürlich auch in einer anderen Preisliga spielen). Naja, man kann nicht alles haben, hm…
von Paul am 7. Jul 2010