Enttäuscht, aber (vorerst) nicht entmutigt
Klar, ich bin enttäuscht nicht gewählt worden zu sein. Sonst würde man sich wohl auch nicht um Vorstandsämter bewerben. Aber letztlich hat der Wähler (respektive der Pirat) das letzte Wort. Deshalb ein besonderer Dank den vier Piraten, die mir ihre Stimme und damit ihr Vertrauen geschenkt haben. Für Nichteingeweihte: Es ging um das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Regionsverbandes. Die Bewerbung um das Amt eines Beisitzers zog ich vor Beginn des Wahlgangs zurück.
Die Ursachen? Meine Positionen zu Themen wie BGE und Drogenfreigabe sind in der Piratenpartei derzeit nicht mehrheitsfähig. Dennoch bleibe ich, nicht nur was meine Positionen betrifft, meinem Stil treu. Diskutieren und überzeugen, nicht bekehren.
In diesem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage, ob es nun weiterhin Sinn macht, ein Direktmandat für den Niedersächsischen Landtag im Wahlkreis 35 anzustreben. Ein entsprechendes Ergebnis in der Aufstellungsversammlung erscheint mir derzeit mehr als fraglich.
Mein Engagement für piratige Politik wird sich zukünftig auf Springe beschränken. Neben einer Etablierung als politische Kraft außerhalb des Räte steht die Gründung eines Stadtverbandes, möglichst noch in diesem Jahr, im Vordergrund.
Ich bin Pirat und bleibe es (vorerst).














He Tibor – das eine hat mit den anderen nichts zu tun – ein Mandat hat einen ganz anderen Skill als ein Amt … siehe es also als Vorteil für Deine Landtagswahl-Pläne an, nicht mit Verwaltung und strukturellen Dingen beschäftigt zu sein, sondern mehr Zeit für Inhalte und polische Positionen zu haben! Ich ermuntere Dich jedenfalls, dass Du Dich als Direktkandidat aufstellst – gleiches habe ich in Hannover Linden vor und ich freue mich darauf! Also volle Fahrt voraus …
LG
Thomas