Warum man Google+ gut finden muss

Nach gut 3 Wochen bei Google+ kann ich sagen: Es macht Spaß. Kein Spam, keine Spiele, keine totale Überflutung allerorts. Und natürlich keine Werbung. Warum macht Google sowas? Nachdem Wave nicht funktioniert hat und Buzz auch nicht jeden vom Hocker gerissen hat, war man im Zugzwang. Facebook mit nahezu 750 Mio. Nutzern schon auf und davon? Da wäre man nicht Google, wenn man sich nicht etwas einfallen lassen würde. Hier ein bißchen von FB abgeschaut, da noch ein kleiner Spritzer Twitter und fertig war ist Google+.

Natürlich wird es Spiele geben. Natürlich wird es Spam geben (wenn auch nur ein bißchen). Werbung? Davon lebt Google doch. Man relauncht doch so ein Projekt nicht einfach aus Spaß. Kann man eigentlich schon ein Fazit ziehen? Wohl nicht, da Google+ sich offiziell noch im Beta-Status befindet. Noch nicht offen für alle, angemeldete Nutzer können allerdings jeden einladen.

Warum mag ich Google+. Kein Spam… Na ja, du weisst schon. Circles, obwohl eine gute Idee, von mir bislang eher nicht genutzt. Wenn ich etwas poste, dann sowieso für alle. Im Moment liegen bei mir die “Piraten” vorn, gefolgt von “Kollegen”. Das was bei FB online geht, poste ich jetzt halt auch bei Google+. Es ist für die Zukunft noch Spielraum nach oben, wir alle kennen doch Google. Ich bleibe auf jeden Fall dabei!

10 Jahre Wikipedia – …und alles wird gut?

Am 15. Januar 2001 startete die englischsprachige Ausgabe von Wikipedia. Es war der Beginn des heute so gehypten “Web 2.0“. Jeder durfte, sollte mitmachen. Das Ziel: Nichts anderes, als das Wissen der Welt zu sammeln und allen zugänglich zu machen.Natürlich barg der Ansatz ein gewisses Risiko. Jeder, wirklich jeder, durfte (und darf) mitmachen. Die Gemeinschaft kontrolliert sich selbst. Es passierten Fehler (und passieren noch). Immerhin gelang es der Wikipedia über die Jahre renommierte Mitkonkurrenten wie den “Brockhaus” und die “Encylopedia Britannica” nicht nur hinter sich zu lassen, sondern gar zu verdrängen.

Und heute? Aktuell befinden sich in der deutschen Wikipedia etwa 1,2 Mio. Artikel – Tendenz steigend. Auch nach 10 Jahren verdient niemand an Wikipedia, auch dies war beabsichtigt. So wird die deutsche Wikipedia von einem gemeinnützigen Verein getragen.Meine persönlichen Erfahrungen sind leider etwas gespalten, so habe ich mich vor einigen Jahren als Verfasser versucht, ein paar Artikel existieren wohl auch noch. Warum macht es mir mittlerweile keinen Spaß mehr? So  konzentriert man sich in der deutschen Wikipedia anscheinend nur noch im Abarbeiten von Relevanzkriterien. Schade! Meiner Freude am Durchstöbern der Wikipedia tut das allerdings keinen Abbruch. Für wissenschaftliches Arbeiten ist die Wikipedia aber nur eingeschränkt zu empfehlen. Hier tut es nach wie vor die Fachliteratur.