Windows XP – Unser letztes gemeinsames Jahr

Am 8. April 2014 ist es vorbei. Keine Sicherheits-Updates, Patches und keine Support mehr. Das Ende von Windows XP.

windowsxp

Was soll ich sagen. Es war schön mit uns. Wir hatten es nicht immer einfach, manchmal wolltest du einfach nicht mehr. Ok, zugegeben, ab und zu lag es vielleicht auch an mir. Aber letztlich hat es doch immer irgendwie geklappt. Aber uns bleibt ja fast noch ein Jahr Zeit, um endgültig Abschied zu nehmen.

Aber dann werden wir uns trennen. Tut mir leid. Aber Windows 7 lockt. Danke trotzdem, für alles.

Sechs Wochen mit dem Kindle Paperwhite

kindlepaperwhite

Beim Kindle Paperwhite kommt erstmals ein E-Ink-Display mit Beleuchtung zum Einsatz. Hierzu dienen LEDs, die am unteren Displayrand liegen und deren Strahlung über eine Lichtleiterfolie von vorne auf den Screen geleitet wird und das Umgebungslicht unterstützt. Der Einsatz der LEDs lässt sich am untersten Rand in dunkler Umgebung durch leichte Ungleich-mäßigkeit erkennen, das stört aber nicht, im Gegenteil. Das Weiß wirkt noch wesentlich weißer. Im Dunkeln ist das Lesen ohne zusätzliche Lichtquelle möglich, kein Problem.

Die Auflösung lieget bei etwa 1024 x 768 Pixeln, der Bildschirm ist als Touchscreen ausgelegt. Die Bedienung macht keine Probleme, insbesondere nicht wenn man ohnehin täglich mit einem Smartphone umgeht. Die Darstellung ist fantastisch, solange nicht zu viele Farben im Dokument vorhanden sind. Den Reader als mobiles “Internet-Gerät” zu nutzen, kann man allerdings vergessen. Das ist allenfalls als Notlösung anzuraten.

Bücher können aus dem deutschen Amazon-Shop bezogen werden, ein Benutzerkonto vorausgesetzt. Neben den im Kindle Format 8 vertriebenen geschützten Amazon-Büchern und ungeschützten MOBI-Dateien versteht sich der Paperwhite unter anderem auch auf Word-Formate. Auf die verfügbaren über 1 Gigabyte Speicher passen über 1000 Bücher, wie bei Amazon üblich lassen sich darüber hinaus Bestände in die für Amazon-Inhalte kostenlose Cloud auslagern. Das Gewicht macht sich deutlich bemerkbar, hier musste ich schon etwas schlucken. Allerdings immer noch weniger als ein normales Taschenbuch. Die Ausdauer ist bei einem sparsamen Umgang mit der Beleuchtung enorm.

Technische Daten:
Preis:
129 Euro
Maße: 117 x 169 x 9 Millimeter; 222 g
Pro: E-Ink-Display im Dunkeln lesbar, papierähnliche Darstellungsqualität, Touchscreen, einfaches Shop-Konzept
Contra: Medienauswahl an Amazon-Konto gebunden, Gewicht

Twitter wird 7 – nie mehr ohne?

Was, echt schon fast vier Jahre? Mein erster Tweet vom 28. Juni 2009.

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Ich weiß nicht mehr, warum ich mich damals angemeldet habe. Wahrscheinlich, weil ich mich so ziemlich überall angemeldet hatte. Habe ich damals den Sinn gesucht, ist Twitter heute Bestandteil meines Alltages. Habe ich früher gemailt, wird heute zumeist getwittert. Aktueller kann man das Tagesgeschehen nicht verfolgen. Folgen, entfolgen, alles nur einen Mausklick entfernt.

Ja, nicht einmal anmelden müsste man sich. Tweets lesen geht schließlich auch ohne. Habe ich in den ersten Jahren unregelmäßig (Juli 2009: 14 Tweets)  bis gar nicht getwittert, komme ich heute in Spitzenmonaten auf 400-600 Tweets. Beileibe nicht alles im Formate Goethes, aber was soll es. Es muss ja niemand lesen!

Also, Twitter, in diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch!