Klickst du noch oder IFTTTs du schon?

04-01-_2015_20-20-24

IFTTT (If This Then That) ist dazu da, Webdienste wie Facebook, Dropbox  + Co. einfach und unkompliziert zu verbinden. In einem ansprechenden Web-Editor können die „Rezepte” in der Form if <Bedingung> then <Aktion> zusammenklickt werden.

Um ein neues Rezept zu erschaffen, klickt man in der App zunächst oben rechts auf das Icon mit dem Mörser und dann auf das Plus-Zeichen. Dann erscheint eine nackte Rezept-Vorlage „if + then +”, in der Sie auf das erste Plus-Zeichen klicken, um den Auslöser (Trigger) auszuwählen. Anschließend fügt man über das zweite Plus das Ziel (den Channel für die Aktion) hinzu.  Falls die Zugangsinformationen noch nicht bei IFTTT hinterlegt sind, wird man aufgefordert, diese einzugeben. Zum Schluß sollte man eine sinnvoelle Bezeichnung vergeben. Wann immer das Rezept ausgelöst wird, wird Log-Eintrag erstellt.

Ein neues Rezept steht zunächst nur für einen selbst zur Verfügung, ist also als „privat” markiert. Dieses lässt sich auch für die Öffentlichkeit freigeben, natürlich werden die persönlichen Daten dabei entfernt.
Seit ein paar Monaten gibt es auch eine IFTTT-App für Android – ebenso kostenlos wie der Dienst selbst. Die App verknüpft die kompatiblen Webdienste mit dem Smartphone oder Tablet. Dabei können sowohl Webdienste als auch Gerätefunktionen (Telefonie, Kamera, Benachrichtigungen etc.) in die Rolle des Auslösers (Wenn) oder der Aktion (Dann) schlüpfen – IFTTT nennt beide Rollen „Channel”.

Natürlich lässt sich die Rezeptesammlung auch vom Smartphone abrufen. Vor dem Erstellen eines Rezeptes, sollte man ruhig die Suchfunktion bemühen (in der App erst auf das Symbol mit dem Mörser und dann auf die Brille klicken). Ein großer von IFTTT ist seine gut gefüllte und erschlossene Rezeptesammlung, die man auch vom Smartphone aus abrufen kann. Bevor Sie selbst Hand anlegen, sollten Sie erst einmal nachsehen, was es schon gibt. Klicken Sie dazu in der App erst auf das Symbol mit dem Mörser und dann auf die Brille.

Ich nutze IFTTT im Zusammenspiel mit den verschiedensten Diensten und bin sehr zufrieden. Zudem ist der Dienst kostenfrei und auch nicht mit Werbung vollgekleistert. Ausprobieren!

Wie findest du das richtige Tablet?

Display

Klein für unterwegs, groß für Zuhause. Sehr wichtig ist die Auflösung des Displays, zumindest Full-HD sollte es schon sein.

Betriebssystem (ich gehe hier einfach mal von Android aus)

Wie immer gilt, je aktueller das Betriebssystem, desto besser. Die Mittelklasse bietet meistens ältere Android-Versionen, die teureren Modelle setzten auf die aktuelle Version. Das brandneue Android 5 (“Lollipop”) bietet aktuell nur das Google Nexus 9. Sehr gern wird von den Herstellern auch eine angepasste Oberfläche installiert, die mehr oder weniger zusätzliche Funktionen bietet.

Prozessor

Üblich sind heute Vierkern-Prozessoren mit Taktfrequenzen von mindestens 1,7 GHz. Mehr Leistung beeinflußt natürlich die Akkuleistung. Bei preisgünstigen Tablets wird auch hier gern der Rotstift angesetzt.

Speicher

Klar, für den Filmgenuss unterwegs ist ordentlich Speicher angesagt. Weniger als 8 GByte sollten es keinesfalls sein. Günstige Speichererweiterung in Form einer Micro-SD-Karte ist zu empfehlen, natürlich nur, wenn im Tablet ein entsprechender Slot vorhanden ist.

Kamera

Tolle Fotos mit dem Tablet? Vergeßt es. Kauft euch dazu eine Digicam oder ein gutes Smartphone. Für den Knipser zwischendurch reicht es natürlich. Eine verbaute Frontkamera könnte allenfalls in Sachen Videotelefonie von Interesse sein.

Internetzugang

Wer sein Tablet nicht immer dabei hat, sollte auf 3G/4G verzichten. WLAN und Bluettooth sind bei jedem Modell ohnehin an Bord.

Akkulaufzeit

Die schlechte Nachricht: Wechselbare Akkus kann man gleich vergessen. Daher sollte ordentlich Stromspeicher verbaut sein. Für einige ein Nachteil, das damit natürlich verbundene Plus an Gewicht.

Anschlüsse

Zumeist wird man sich hier drahtlos austauschen. Für den Anschluß externer Geräte oder die Ausgabe an TV und Co. sind natürlich Anschlüsse wie Micro-HDMI usw. praktisch.

Zubehör

Es gibt so gut wie alles. Aus meiner Sicht ist zumindest die Anschaffung eines Covers zu empfehlen. Bei Tastaturen sollte man vorher definitiv die Praxistauglichkeit ausprobieren. Generell muß man nicht dem Hersteller-eigenen Zubehör den Vorzug gegen, sondern sollte sich ruhig vorher umschauen, das Angebot ist schier unerschöpflich.

Preis

Wer mehr will, zahlt auch mehr. Ganz günstig sollte man sich nicht wirklich antun, der Spaßfaktor ist da eher gering. Lieber im mittleren Preissegment umschauen, in der Regel wird man ein Tablet auch nicht über mehrere Jahr nutzen. Nach oben ist bekanntermaßen fast alles offen ;-)

Das papierlose Heimbüro wird Wirklichkeit

Na, zumindest zum großen Teil. Natürlich gibt es gewisse Dokumente, die man als Papierversion vorhalten sollte muß. Dazu habe ich mir einen Dokumentenscanner angeschafft. Den Canon imageFORMULA P-215II *. Ausgelegt für ein tägliches Scanvolumen von ca. 500 Seiten. Ich habe mich zwar nicht explizit für ein mobiles Gerät entschieden, aber die “Größe” ist schon beeindruckend ;-)

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