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Meine ersten fünf Tage mit dem HTC One S

Gleich vorab: Ich verzichte hier auf Testfotos, Videos und Benchmarkergebnisse. Wer sich entsprechendes anschauen möchte, am Ende dieses Beitrags verlinke ich auf passende Blogs.

Nach einem Jahr mit meinem HTC Desire HD war mal wieder ein neues Smartphone fällig. Nach zwei Geräten von HTC in Folge wollte ich der Marke treu bleiben, auch wenn mir hinsichtlich der Verarbeitung immer wieder kleinere Macken aufstießen.

Nachdem HTC die One-Serie vorstellte, fiel mir die Entscheidung relativ leicht. Beim Spitzenmodell One X war mir der Bildschirm mit 4,7-Zoll zu groß, beim One V mit 3,7-Zoll zu klein. Zumal bei beiden Geräten ein S-LCD verbaut ist, beim One S dagegen ein Super-AMOLED.

Aber von Anfang an. Gleich nach dem Auspacken fiel mir die exzellente Verarbeitung auf. Vernünftige Spaltmaße, kein Knacken oder Quietschen. Sämtliche Löcher für Hörer usw. sind in das Material gebohrt. In meiner schwarzen Version ist das Gehäuse (ein sog. “Unibody”) im Plasmakeramikverfahren beschichtet, so lässt sich ein mit dem Fingernagel aufgebrachter Kratzer einfach wieder wegwischen. Dazu passt auch, das man nun Gorilla-Glas aus dem Hause Corning verwendet. Einfach mal mit einem Fingerknöchel draufklopfen, da “hört” man quasi die Qualität. Das 120 Gramm-Gerät liegt nahezu perfekt in der Hand.

Nach dem Einschalten war ich schon etwas enttäuscht. Nicht über das brillante AMOLED-Display, das für mich ein wichtiger Kaufgrund war und sämtliche Inhalte knackscharf darstellt (sich darauf unbedingt Fotos anschauen, spitze!), sondern über die Oberfläche. Vom Android 4-Holodesign keine Spur, stattdessen erblickt man die, durchaus gelungene, HTC-eigene Oberfläche names Sense, mittlerweile ebenfalls in Version 4. Hier überlege ich dann doch, zukünftig den von mir favorisierten GO Launcher einzusetzen.

Dem verbauten Dual-Core-Prozessor entsprechend, gibt es keinerlei Verzögerungen bei Menüs, Bild- und Videobetrachtungen. Mehr an Prozessorleistung benötigt allenfalls der Power-Gamer. 1 GByte Arbeitsspeicher tun ihr übriges. Apps und persönliche Daten finden Platz im eingebauten Flashspeicher von 16 GByte. Erweiterbarkeit? Ein Speicherkartenslot ist nicht vorhanden, Aufrüsten fällt daher flach. Für mich kein Manko, so habe ich bislang zusätzlichen Speicher nie benötigt (zum Musikhören nutze ich übrigens immer noch meinen MP3-Player). Aber HTC zeigt sich spendabel, und gibt 25 GByte Cloud-Speicher dazu, nämlich beim Anbieter Dropbox (eigentlich nur 23 GByte, weil 2 GByte gibt es für jeden umsonst). Zur Nutzung ist natürlich eine Datenflat Pflicht! Aber wozu holt man sich sonst ein Smartphone ;-)

Ein Highlight zweifelos ist die Kamera, 8 Megapixel (frontseitig gibt es noch eine VGA-Cam für z.B. Videotelefonie), optimiert auf hohe Lichtempfindlichkeit und nach 0,7 Sekunden einsatzbereit. Für mich das Beste, was mir bislang bei Smartphones untergekommen ist. Ersetzt vielleicht sogar meine Digiknipse. Im übrigen können auch HD-Videos bis zum 1080p-Format aufgezeichnet werden.

Ansonsten? Die Gesprächsqualität ist einwandfrei, Umgebungsgeräusche werden ausgefiltert. Meine gefühlte Akkulaufzeit: 2 Tage. Das bei der Nutzung von reichlich WLAN, noch mehr 3G und, na gut, zugegeben – beim Herumspielen. Das der Akku fest verbaut ist, ist für mich kein Thema. Auch wie das Fehlen eines NFC-Chips, (braucht man noch nicht wirklich) ist zu verschmerzen.

Bevor ich es vergesse. Das einzige war mich gestört hat, HTC setzt hier auf die Micro-SIM. Eine “normale” SIM-Karte passt nicht ins Gerät! Habe mir auch erst Gedanken gemacht, mich dann  an dieser Anleitung orientiert. Mit etwas Mut und einer gewissen Feinmotorik erhält man – voilá – eine Micro-SIM-Karte!

Die technischen Daten:

  • Android 4.0 Ice Cream Sandwich mit (HTCs Oberfläche) Sense UI 4.0
  • 1,5 GHz Qualcomm S4 Dual-Core-Prozessor
  • 1 GB RAM
  • Quad Band GPRS, EDGE, HSDPA 21 Mbps und HSUPA 5.76 Mbps
  • 4,3 Zoll Super AMOLED-Screen, 960 × 540 Pixel
  • 16 GB interner Speicher
  • 25 (korrekterweise 23) GB Dropbox-Speicher für 2 Jahre kostenlos
  • Rückseite: 8 Megapixel Kamera mit LED-Blitz, BSI-Sensor (zur Fotografie unter schlechtem Licht), HD-Videoaufnahmen. VGA-Frontkamera
  • WLAN, Bluetooth 3.0
  • microUSB mit MHL-HDMI
  • Abmessungen:: 65 x 131 x 8mm, Gewicht: 130g
  • 1650mAh Akku
  • DLNA, Gyroskop, G-Sensor, digitaler Kompass, Annäherungssensor, Lichtsensor

Noch Fragen? Nur zu.

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Lasst sie doch “C-Netz”en!

Nun haben CDU/CSU also ihr eigenes Internet ihren eigenen Lobby-Club. CNetz heisst das Projekt, in dem telefaxbegeisterte Parlamentarier netzpolitisch affin gemacht werden sollen. Warum regen sich alle drüber auf? Die SPD ist mit D64 netzpolitisch unterwegs (die Seite sieht übrigens auch cooler aus), die Grünen sind irgendwie mit der Digitalen Gesellschaft verbandelt (auch wenn Markus Beckedahl das gerne abstreitet). Bei den Linken kommuniziert “Irgendwie”-Parteichef Oskar Lafontaine via Talkshow mit der Basis. Bei uns Piraten nennt sich das schlicht Gruppe42. Bei der FDP? Achso, lohnt sich ja nicht mehr.

Wer sich beim Namen cnetz an das gleichnamige, analoge Mobilfunknetz erinnert, mag sich bei einigen Thesen durchaus in die entsprechende Zeit zurückversetzt fühlen. Aber naja, fast alle Menschen sind ja lernfähig. Aber bei den Christdemokraten und -sozialen (daher das C!), sind mal eben nicht Bretter, sondern ganze Bäume zu bohren. ACTA, VDS, Netzsperren, Urheberrecht usw. Am Besten vielleicht mal mit den Basics anfangen. E-Mail, WWW und das ganze Zeugs.

Wir sind gespannt. Ihr müsst liefern. Seid euch dessen bewußt.

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