Wohin hat uns der Festplatten-Wahn geführt? Den PC für 300 Euro, aber knallen wir noch mal eine 1 TByte-Platte rein… Ok, ich habe auch Speicher satt. Nun werkelt seit einigen Monaten in meinem Desktop-Rechner eine SSD vor sich hin. Sie hat nur schlappe 128 GByte. Wie kommt man damit aus? Ganz einfach, da es Sinn macht, auf die SSD nur Betriebssystem und Programme zu installieren. Die Datenablage, falls man keinen Netzwerkspeicher zur Verfügung hat, erfolgt auf einer “normalen” Festplatte beliebiger Größe.
Sicherlich sind, auf dem MByte-Preis umgerechnet, SSDs noch teurer als die normalen SATA-Platten. Dafür liegen aber die Zugriffszeiten stellenweise um den Faktor 4 höher. Subjektives Beispiel: Der Firefox hat bei mir, trotz relativ flottem Rechner immer einige Gedenksekunden zum Start eingelegt. Jetzt genügt ein Klick und er ist da, dank SSD…
Nun kam heute mein ASUS-Subnotebook auch in den Genuß einer SSD. Da macht selbst die Neu-Installation des Betriebssystemes Spaß, die dauert nämlich nur wenige Minuten ;-)
Wer sich für eine SSD entscheidet, muss gar nicht viel beachten. Klar ist, da die SSD im 2,5-Zoll-Format daherkommt, muss man sich für den Desktop-PC einen Einbaurahmen dazu besorgen (bei diversen SSDs auch schon dabei). Ein frische Installation des Betriebssystems ist Pflicht (bei mir Windows 7), von Experimenten mit XP würde ich abraten. Unbedingt nach der Installation die Windows-Dienste “Defragmentierung”, “Superfetch” und “Windows-Search” deaktivieren. Viel Spaß!
