Tausche große Festplatte gegen kleine SSD?

Wohin hat uns der Festplatten-Wahn geführt? Den PC für 300 Euro, aber knallen wir noch mal eine 1 TByte-Platte rein… Ok, ich habe auch Speicher satt. Nun werkelt seit einigen Monaten in meinem Desktop-Rechner eine SSD vor sich hin. Sie hat nur schlappe 128 GByte. Wie kommt man damit aus? Ganz einfach, da es Sinn macht, auf die SSD nur Betriebssystem und Programme zu installieren. Die Datenablage, falls man keinen Netzwerkspeicher zur Verfügung hat, erfolgt auf einer “normalen” Festplatte beliebiger Größe.

Sicherlich sind, auf dem MByte-Preis umgerechnet, SSDs noch teurer als die normalen SATA-Platten. Dafür liegen aber die Zugriffszeiten stellenweise um den Faktor 4 höher. Subjektives Beispiel: Der Firefox hat bei mir, trotz relativ flottem Rechner immer einige Gedenksekunden zum Start eingelegt. Jetzt genügt ein Klick und er ist da, dank SSD…

Nun kam heute mein ASUS-Subnotebook auch in den Genuß einer SSD. Da macht selbst die Neu-Installation des Betriebssystemes Spaß, die dauert nämlich nur wenige Minuten ;-)

Wer sich für eine SSD entscheidet, muss gar nicht viel beachten. Klar ist, da die SSD im 2,5-Zoll-Format daherkommt, muss man sich für den Desktop-PC einen Einbaurahmen dazu besorgen (bei diversen SSDs auch schon dabei). Ein frische Installation des Betriebssystems ist Pflicht (bei mir Windows 7), von Experimenten mit XP würde ich abraten. Unbedingt nach der Installation die Windows-Dienste “Defragmentierung”, “Superfetch” und “Windows-Search” deaktivieren. Viel Spaß!

Mailst du schon oder rufst du noch ab

Ich tue es nur noch im Web. Seit gut einem Jahr bin ich mailtechnisch nur noch mit Google Mail unterwegs. Warum? Immer Mails checken, überall, zumindest wo es einen Internetzugang gibt. Dank der passenden App auch immer öfter mit meinem Smartphone, vielleicht demnächst auch per Tablet.

Von Anfang an gefiel mir die eher schlichte Oberfläche. Auch heute noch. Ich will Mails schreiben und empfangen, mehr nicht. Meine Funktionen sind dabei, diverses lässt sich auch über die Google Labs nachrüsten, von tausenden Plugins für aktuelle Browser ganz zu schweigen. Auch wenn ich hier das Gefühl habe, das Chrome aus dem Hause Google durchaus bevorzugt wird ;-)

Sicherheit? Im Gegensatz zu anderen Webmail-Anbietern vertraue ich Google. Ja, tatsächlich. Ein gewisse Unternehmensgröße steht für Sicherheit und Langlebigkeit. Klar, da wäre noch das Datenschutzproblem. Obwohl ich hier keines habe. Wie immer gilt: Entscheide selbst, ob du willst oder nicht. Ein lokales Backup ist natürlich auch bei Google Mail nicht verkehrt.

Demnächst an dieser Stelle mehr zum Thema Google Mail. Übrigens: Danke Jeffrey, du hast mich letztendlich zu Google Mal bekehrt :-)

Warum man Google+ gut finden muss

Nach gut 3 Wochen bei Google+ kann ich sagen: Es macht Spaß. Kein Spam, keine Spiele, keine totale Überflutung allerorts. Und natürlich keine Werbung. Warum macht Google sowas? Nachdem Wave nicht funktioniert hat und Buzz auch nicht jeden vom Hocker gerissen hat, war man im Zugzwang. Facebook mit nahezu 750 Mio. Nutzern schon auf und davon? Da wäre man nicht Google, wenn man sich nicht etwas einfallen lassen würde. Hier ein bißchen von FB abgeschaut, da noch ein kleiner Spritzer Twitter und fertig war ist Google+.

Natürlich wird es Spiele geben. Natürlich wird es Spam geben (wenn auch nur ein bißchen). Werbung? Davon lebt Google doch. Man relauncht doch so ein Projekt nicht einfach aus Spaß. Kann man eigentlich schon ein Fazit ziehen? Wohl nicht, da Google+ sich offiziell noch im Beta-Status befindet. Noch nicht offen für alle, angemeldete Nutzer können allerdings jeden einladen.

Warum mag ich Google+. Kein Spam… Na ja, du weisst schon. Circles, obwohl eine gute Idee, von mir bislang eher nicht genutzt. Wenn ich etwas poste, dann sowieso für alle. Im Moment liegen bei mir die “Piraten” vorn, gefolgt von “Kollegen”. Das was bei FB online geht, poste ich jetzt halt auch bei Google+. Es ist für die Zukunft noch Spielraum nach oben, wir alle kennen doch Google. Ich bleibe auf jeden Fall dabei!