Avira ade

Natürlich braucht man heute ein Antivirenprogramm. Da draußen lauert ja soviel Böses… Nun war ich seit Jahren treuer Avira-Nutzer. Bis heute. Ich versuche seit einiger Zeit, soweit wie möglich auf Bezahl-Software zu verzichten. Klaro, es gibt Avira ja auch kostenlos. In der “Kauf mich”-Nerv-Variante. Nö, will ich nicht.  Auch wenn man einige Ocken hingelegt hat: Nicht gerade “optimale” Menüstruktur und weitere Nerv-Hinweise (in der Vollversion immerhin abschaltbar). Aber, was mich schon immer gestört hat und jetzt den Sack vollmacht: Es werden nach wie vor keine Netzlaufwerke gescannt. Hallo Avira, wir haben 2011. Da haben die Leute auch mal ein Netzwerk zuhause. Ja, wirklich!

Deshalb ab jetzt auf allen meinen Rechnern: Microsoft Security Essentials. Kostenlos. Keine Werbung. Unauffällig. Schnell. Und sie soll in der neuen Version noch an Geschwindigkeit zulegen. Geht doch!

meinVZ – Es war eine kurze Beziehung…

Habe eben gerade meinen Account bei meinVZ gelöscht. Warum?  Da ist doch fast keiner mehr. Nein, das stimmt nun nicht.  In Sachen Datenschutz war bzw. sind die VZ-Netzwerke durchaus Vorreiter. Aber reicht das? Nein. Innovationen bei Bedienung und neuen Funktionen? Fehlanzeige. Auch die in den letzten Wochen designte “neue” Oberfläche wird das Ruder nicht mehr herumreißen.

Aber mir jetzt auch egal. Ich bin da mal weg! XING steht bei mir als nächstes auf der Liste.

Filmkritik: Tim und Struppi

Wenn sich Filmgrößen wie Steven Spielberg und Peter Jackson zusammentun, um gemeinsam ein Filmprojekt zu realisieren, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Wenn es dazu noch um die Kinoversion des Comic-Klassikers “Tim und Struppi” des belgischen Zeichners Hergé geht, scheint der Erfolg vorprogrammiert zu sein.

Leider wird mit geballter, modernster Tricktechnik (dem Performance-Capture-Verfahren) die Geschichte nur noch Mittel zum Zweck. Außerdem das ganze 3D-Zeug, ohne den heute anscheinend kein Film mehr gedreht werden darf. Spielberg, selbst großer Tim und Struppi-Fan, hat sich von der Leichtigkeit seiner früheren Filme mittlerweile meilenweit entfernt.

Mit der von Hergé geprägten Ligne claire hat der Film nichts zu tun. Die Verpackung ist perfekt, Figuren und Geschichte bleiben seelenlos.

Sicherlich bietet der Film gute Unterhaltung, der Fan und Kenner des Stoffes wird sich enttäuscht abwenden. Schade, hier wäre weitaus mehr möglich gewesen!

Bild: (c) Sony Pictures