Zum ersten Mal InetBib-Tagung

Anfang des Jahres fasste ich den Entschluß zur 12. InetBib-Tagung nach Berlin zu fahren. Was ist InetBib? Wird hier erklärt. Also, eine Tagung zur Mailingsliste? Das Bibliothekswesen ist unergründlich ;-)

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Eigentlich war ich skeptisch, da die Themen (wie zumeist immer auf Fachtagungen und Kongressen) zum allergrößten Teil auf den wissenschaftlichen Bibliotheksbereich ausgelegt sind. Allerdings sollten Themen wie eMedien, Open-Access, E-Books, Plagiate, Usability auch übergreifend im Bibliotheksbereich von Interesse sein. Für mich sind sie es, daher sehe ich auch meine Tagungsteilnahme als weitere Erfahrung in einem tollen Beruf.

Trotz sehr vieler interessanter Vorträge steht für mich der kollegiale Austausch im Vordergrund. Leider waren die Pausen immer zu kurz, um sich wirklich in Gespräche zu vertiefen. Daher wurde unter den Teilnehmern auch getwittert, was das Zeug hält. Das kannte ich bislang nur vom BibCamp. Ein weiterer Vorteil ist es auch, mittlerweile viele Kolleginnen und Kollegen zu kennen. Respektive die Twitter-Kontakte auch mal in realen Leben kennenzulernen.

Allerdings wäre allein schon der Festabend in Clärchens Ballhaus die Reise wert gewesen. Der nicht vorhandene Platz zwischen den Stühlen war der Kommunikation sehr förderlich, die fantastische Musik war für Augen und Sinne ein Genuß. Ebenso das schmackhafte Essen.

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Für alle, die hier Vortragsberichte erwartet haben, sorry. Das können andere besser. So sei an dieser Stelle auf Bibliothakarisch.de verwiesen.

Fazit: InetBib 2015, ich komme!

GEZ heißt jetzt “Einfach für alle”

Ich mochte sie nie, die GEZ. Man erinnere sich nur an die fragwürdige Werbung zur Erhöhung der Einnahmen angemeldeten Haushalte. Aber wir befinden uns ja nun im Jahr 2013. Alles gut, alles besser. Die GEZ ist verschwunden. Na ja, eigentlich nur umbenannt. Sie nennt sich nun “ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice” mit dazu passender Internetadresse. Ab sofort ist also nahezu für jedermann der monatliche Rundfunkbeitrag in Höhe von 17,98 Euro fällig. So kam immerhin ein Betrag von über 7,5 Milliarden Euro für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zustande (2011). Dadurch finanzieren sich die allseits bekannten Fernsehprogramme inkl. diverser Spartenkanäle, die dritten Programme und zahlreiche Radiosender plus dazugehöriger Bigbands und Orchester. Im Internet ist man natürlich auch umfangreich vertreten.

(Quelle: rundfunkbeitrag.de)

(Quelle: rundfunkbeitrag.de)

Grundversorgung?

Davon ist man mittlerweile meilenweit entfernt, das dürfte niemand ernsthaft bestreiten wollen. Auch in der Qualität hat man sich dem privaten Angebot nahezu perfekt angepasst. Über die Neutralität möchte ich mich hier nicht weiter auslassen.
Also werde ich auch dieses Jahr meinen Beitrag leisten. Hoffe aber weiterhin auf die Rückführung des ÖR-Rundfunks in geordnete Bahnen und einen “angemessenen” Rundfunkbeitrag für alle Bürger. Dann zahle ich auch wieder gerne.

Einen Screenshot braucht jeder mal

Klar, das geht mit einem einfachen Klick auf die Drucken-Taste. Alternativ funktioniert es mir des Tastenkombination Strg+Drucken, das gerade aktive Fenster bannt man mit Alt+Druck in die Zwischenablage. Von dort lässt es sich überall einfügen.
Seit Windows Vista erleichtert das mitgelieferte Programm „Snipping Tool“ das Erstellen von Screenshots, da hiermit Teile des Bildschirms markiert und direkt als Bilddatei gespeichert werden können. Was tun aber die zahlreichen Nutzer von Windows XP? Sich mit den bekannten Tastenkombination behelfen? Oder, einfach das Tool “Snipping Tool Plus” von René Zeidler nutzen. Einfach zu bedienen und im Funktionsumfang vollkommen ausreichend. Nutzbar als Freeware, aber eine kleine Spende ist willkommen.